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	<title>püöähh ...</title>
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	<description>... ein freund hat neulich erzählt</description>
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		<title>Zusatzpunkteterroristen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist schon lustig: Da stellt eine Lehrerin die Aufgabe, einen Terroranschlag zu planen und alle regen sich auf. Allerdings über das Falsche. Ich rege mich auf, weil keiner der Schüler die Courage hatte aufzustehen und zu sagen: &#8220;Es gibt auf dieser Erde keinen Grund Zivilisten zu töten. Geben sie mir eine Sechs, aber so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist schon lustig: Da stellt eine Lehrerin <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/australien298.html" target="_blank">die Aufgabe, einen Terroranschlag</a> zu planen und alle regen sich auf. Allerdings über das Falsche. Ich rege mich auf, weil keiner der Schüler die Courage hatte aufzustehen und zu sagen: &#8220;Es gibt auf dieser Erde keinen Grund Zivilisten zu töten. Geben sie mir eine Sechs, aber so was schreibe ich nicht!&#8221;</p>
<p>Da das Thema &#8220;Konflikt&#8221; war denke ich mir, daß die Lehrerin den größten Schock erlitten hat, weil ihre Schülerschaft willig und gedankenlos bereit ist einen Massenmord zu planen, um gute Noten in der Schule zu bekommen. Das wiederum wirft die Frage auf: Wie menschenverachtend müßte eine Aufgabe sein, bei der die Schüler sich weigern sie zu lösen? Damit hinge dann zusammen: Wieviel Angst haben die Schüler vor den Lehrern oder schlechten Noten?</p>
<p>Die Schülerin, die sich weigerte &#8211; immerhin eine -, hat sich auch nicht direkt an die Lehrerin gewandt, sondern die vierte Macht, die Presse, eingeschaltet.</p>
<p>Wir lernen also von unseren Lernenden: Mache was dir gesagt wird, verkaufe zu Not deine Seele und vermeide Konflikte. Wenn sich der Konflikt nicht vermeiden läßt, laufe zu deinem großen Bruder und bitte ihn um Hilfe.</p>
<p>Stelle Dich niemals selbst einem Konflikt und vertrete Deine Meinung niemals vor Mächtigeren.</p>
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		<title>Geschäftsidee 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoffentlich kommen sie, die Bildungsgutscheine. Dann kaufe ich mir ein Lesegerät und mache mit dem Prekariat halbe-halbe, damit diese normenkonform die Bildung ihrer Kinder versaufen können. Mal ernsthaft: Der Kontrollapparat, der aufgebaut werden müßte, um Mißbrauch wenigstens einzudämmen dürfte dem des Krankenkassenzusatzbeitragsäumniszuschlagsstrafgeld ähneln. Für das Geld könnte man auch Lehrer einstellen und die Klassen verkleinern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffentlich kommen sie, die <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33144/1.html" target="_blank">Bildungsgutscheine</a>. Dann kaufe ich mir ein Lesegerät und mache mit dem Prekariat halbe-halbe, damit diese normenkonform die Bildung ihrer Kinder versaufen können.</p>
<p>Mal ernsthaft: Der Kontrollapparat, der aufgebaut werden müßte, um Mißbrauch wenigstens einzudämmen dürfte dem des <a href="http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/kassen-zusatzbeitrag-strafgeld-fuer-saeumige-zahler_aid_542226.html" target="_blank">Krankenkassenzusatzbeitragsäumniszuschlagsstrafgeld</a> ähneln. Für das Geld könnte man auch Lehrer einstellen und die Klassen verkleinern. Aber dann fließt natürlich nichts mehr zu den Privaten, die anscheinend unserer Regierung so am Herzen liegen.</p>
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		<title>Von Sarkozy lernen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 12:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Frankreich wird gerade über die Abschaffung der Unschuldsvermutung bei gleichzeitiger Einführung der Selbstüberwachung diskutiert: Die Franzosen sollen freiwillig ein Spywareprogramm auf ihren Computern installieren, welches protokolloiert, was sie wann mit dem Rechner gemacht haben und welche Dateien woher kommen. Damit sollen sie dann ihre Unschuld beweisen können. Also nicht mehr: &#8220;Jemand muß mir Schuld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Frankreich wird gerade über die Abschaffung der Unschuldsvermutung bei gleichzeitiger Einführung der Selbstüberwachung diskutiert: Die Franzosen sollen freiwillig ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-Mit-Spyware-gegen-Copyright-Verletzungen-1050844.html" target="_blank">Spywareprogramm auf ihren Computern installieren</a>, welches protokolloiert, was sie wann mit dem Rechner gemacht haben und welche Dateien woher kommen. Damit sollen sie dann ihre Unschuld beweisen können. Also nicht mehr: &#8220;Jemand muß mir Schuld nachweisen&#8221;, sondern &#8220;ich muß meine Unschuld beweisen&#8221;.</p>
<p>Das hat großes Potential als kleiner elektronischer Zeuge.</p>
<p>Wenn in 5 Jahren jemand ALGII beziehen möchte, muß er nachweisen, daß er niemals die Schule geschwänzt hat, zu keiner Zeit in eine Rauferei verwickelt war und dem Lehrer niemals Widerworte gegeben hat.</p>
<p>Für die Krankenversicherung muß man seinen elektronischen Begleiter Zeugnis ablegen lassen, daß man zu keiner Zeit illegale Drogen oder übermäßig Rauschmittel konsumiert hat. Fehlende täglich Bewegung sowie nicht ausreichend gesunde Ernährung führen zur Ablehnung einer Versicherung.</p>
<p>Wenn jedoch alle Politiker und Staatsdiener einen solchen mit sich führen müßten &#8230;</p>
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		<title>Richtig Amoklaufen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Da der eigentlich Artikel zynischer geraten ist, als er gedacht war, eine hohe Transferleistung und hohes Verständnis von Ironie und Sarkasmus voraussetzt, ist er nur unter &#8220;mehr&#8221; zu lesen. Mein Mitgefühl gilt allen vom Fußball Geschädigten, besonders den Angehörigen der bislang vier  im Namen des Fußballs (WM 2010) ermordeten Menschen. Richtig Amoklaufen: Es ist schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der eigentlich Artikel zynischer geraten ist, als er gedacht war, eine hohe Transferleistung und hohes Verständnis von Ironie und Sarkasmus voraussetzt, ist er nur unter &#8220;mehr&#8221; zu lesen.</p>
<p>Mein Mitgefühl gilt allen vom Fußball Geschädigten, besonders den Angehörigen der bislang vier  im Namen des Fußballs (WM 2010) ermordeten Menschen.</p>
<p><span id="more-777"></span></p>
<h3><strong>Richtig Amoklaufen:</strong></h3>
<p>Es ist schon ärgerlich, wenn man als Amokläufer immer in eine Reihe mit pickelgesichtigen Schulversagern gestellt wird. Dank der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/fussball/?em_cnt=2763952&amp;" target="_blank">Kampfsportgruppe Löw</a> kann man in absehbarer Zukunft als Fußballbegeisterter sogar mit breiter Zustimmung in unserer Gesellschaft rechnen.</p>
<p>Momentan darf man zumindest <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32920/1.html" target="_blank">nach Herzenslust randalieren</a>, wenn man sich dem treuen Gefolge von König Fußball zusortiert und bereits jetzt kann man Amoklaufen, ohne daß man Amokläufer gilt, wenn man den Amoklauf als WM-Streit tarnt. Dann <a href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/06/deutscher-erschiesst-pizzabaecker/nach-wm-streit.html" target="_blank">verzichtet selbst die Bild-Zeitung</a> auf Vorverurteilung als Killerspielespieler und klebt sogar das Ettikett Fachsimpelei drauf. Cool.</p>
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		<title>Spätrömisch</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besitz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Westerwelle braucht eine Zeitmaschine. Dringend. So macht seine Aussage: &#8220;Wir haben für die dauerhafte Gesundheitsversorgung der Bürger eine Menge erreicht&#8221; im spätrömisch dekadentem Zeitzusammenhang schon Sinn. Wikipedia informiert zum Begriff Bürger: &#8220;Das römische &#8220;Bürgerrecht&#8221;: Der Civis, der Alteingesessene, durfte [...] an der gesetzgebenden Volksversammlung und an der Wahl teilnehmen, wobei die einzelne Stimme abhängig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Westerwelle braucht eine Zeitmaschine. Dringend.</p>
<p>So macht seine Aussage: &#8220;<em>Wir haben für die dauerhafte Gesundheitsversorgung der Bürger eine  Menge erreicht</em>&#8221; im spätrömisch dekadentem Zeitzusammenhang schon Sinn. Wikipedia informiert zum Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrger" target="_blank">Bürger</a>:</p>
<p><em>&#8220;Das römische &#8220;Bürgerrecht&#8221;:<br />
</em></p>
<p><em>Der </em><em>Civis</em>,  der Alteingesessene, durfte [...]  an der gesetzgebenden Volksversammlung und an der Wahl teilnehmen,  wobei die einzelne Stimme abhängig von Vermögen und Wahlbezirk (<em>Tribus</em>) unterschiedliches Gewicht hatte, oder auch selbst  Ämter übernehmen, wenn er genügend Geld dafür hatte. Seine Geschäfte,  auch mit Nichtrömern, waren durch die römischen Gesetze geschützt, und  sollte er in Schwierigkeiten geraten oder eines Verbrechens angeklagt  werden, so konnte er sich auf Vorrechte berufen (<em>„Civis romanus sum“</em>).&#8221;</p>
<p>Vielleicht ist Herrn Westerwelle aber die Idee des Mittelalters sympathischer, nach der ein Bürger &#8220;<em>ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft, der alle Rechte und  Pflichten genoss</em>&#8221; war. Den Rest nannte man damals &#8220;<em>Inwohner oder Beisassen</em>&#8220;, heute würde mancher diesen Menschenkreis wohl gerne in &#8220;Hartz IV&#8217;er&#8221; umtaufen, natürlich inklusive der eingeschränkten Rechte.</p>
<p>Auf den (sinngemäßen) Passus im Parteiprogramm müssen wir wohl auch nicht mehr lange warten:</p>
<p>&#8220;<em>Das Bürgerrecht umfasste neben der oft nach Einkommen abgestuften  politischen Teilnahme und der Freiheit gegenüber Grundherren weitere  Privilegien. So garantierte die Stadt den Rechtsschutz des Bürgers  gegenüber äußeren Forderungen, beispielsweise gegenüber Gläubigern,  kaufte Bürger aus der Gefangenschaft frei oder führte für ihre Bürger Fehden.</em>&#8220;</p>
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		<title>Exemplarisch</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ein freund hat neulich erzählt, daß der bayrische volksentscheid übers nichtrauchen wunderbar illustriere, warum volksentscheide das schlimmste seien, was unserer demokratie passieren könne, sowohl direkt als auch indirekt. auf meinen fragenden blick antwortete er, daß &#8216;wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht&#8217;  in unserer gesellschaft konsens sei und nicht nur deshalb volksentscheide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ein freund hat neulich erzählt, daß der bayrische volksentscheid übers nichtrauchen wunderbar illustriere, warum volksentscheide das schlimmste seien, was unserer demokratie passieren könne, sowohl direkt als auch indirekt.</p>
<p>auf meinen fragenden blick antwortete er, daß &#8216;wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht&#8217;  in unserer gesellschaft konsens sei und nicht nur deshalb volksentscheide verkapselte ego-trips wären.</p>
<p><span id="more-762"></span>&#8220;hast du dir mal die <a href="http://www.br-online.de/aktuell/volksentscheid-DID1218447956115/rauchverbot-konfliktparteien--volksentscheid-ID1218188088145.xml" target="_blank">argumente</a> angesehen?&#8221;, fragte er. wenn man die plattitüden beider seiten überhaupt als argumente gelten lassen könne, selten habe er solchen unsinn gelesen. &#8216;unabhängigkeitstag der nichtraucher&#8217; wäre bestenfalls eine satirische einlage, de facto aber ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pleonasmus" target="_blank">pleonasmus</a>. wenn es bei der raucherfrage schon um leben und tod ginge, wie sollten die argumente aussehen, wenn es tatsächlich mal um leben und tod gehe?</p>
<p>rein rechnerisch hätten ein bischen mehr als 2,1 millionen bayern den restlichen rund 10 millionen vorschriften zum verhalten in öffentlichen räumen gemacht.</p>
<p>&#8220;das ist aber doch ein organisatorisches problem&#8221;, wand ich ein. &#8220;mehr als die hälfte der stimmen aller stimmberechtigten zu bekommen ist doch utopisch.&#8221;</p>
<p>&#8220;eben&#8221;, sagte mein freund. &#8220;aber sagt das nicht alles sowohl über den demokratiewillen der gesellschaft als auch über die wichtigkeit des gesetzes aus?&#8221; abgesehen davon, daß die bevölkerung über die wichtigen dinge nicht abstimmen dürfe und die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anti-Piraterie-Abkommen-ACTA-Delegationen-pflegen-ihre-eigene-Form-der-Transparenz-1032450.html" target="_blank">wirklich wichtigen gesetze, die die grundfesten der demokratie in frage stellen, in geheimverträgen global beschlossen</a> werden. &#8216;unwissenheit schützt vor strafe nicht&#8217; aber wie und wo solle man sich über ein geheimgesetz informieren?</p>
<p>&#8220;die argumente beider seiten waren jedenfalls mehr als abstrus&#8221;, sagte mein freund. die eizige kultur, die rauchen &#8211; zumindest für die <a href="http://www.anthroblogs.org/nomadicthoughts/archives/2006/01/some_things_arc.html" target="_blank">restlichen 29 monate</a> &#8211; als ihre kultur hätte reklamieren können, wären die mayas gewesen. das niveau wäre zum glück zwar deutlich oberhalb von &#8216;die deutsche frau raucht nicht&#8217; geblieben, aber die eigentlichen fragen, nach körperlicher unversehrtheit einerseits und recht auf selbstbeschädigung andererseits oder noch verdichteter, die vermeintliche unvereinbarkeit zweier gegensätzlicher verhaltensweisen, wäre nirgendwo aufgetaucht.</p>
<p>&#8220;es wird immer von der selbstregulierung und der eigenverantwortung geplappert&#8221;, sagte mein freund. &#8220;wie wäre es denn, den wirten und ihren gästen die einrichtung von rauchfreien zonen und räumen zu überlassen und die raucher zur rücksichtnahme zu veranlassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;könnte klappen&#8221;, sagte ich. &#8220;es gibt aber zwei dinge, die mit kapitalismus nicht vereinbar sind, das sind rücksichtnahme und behutsamkeit.</p>
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		<title>Raffiniert</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besitz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Banken, die erst systemrelevant gemacht wurden und mit eben diesem als Begründung Steuergelder zugeschanzt bekamen, ging es nicht so einach, aber bei BP dürfte es keinerlei Probleme geben, denn was windige Onlineshops im Kleinen können, sollte international und mit politischer Rückendeckung kein Problem sein: BP wird abgewickelt. Die Manager dürfen noch mal &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Banken, die erst systemrelevant gemacht wurden und mit eben diesem als  Begründung Steuergelder zugeschanzt bekamen, ging es nicht so einach, aber bei BP dürfte es keinerlei Probleme geben, denn was windige Onlineshops im Kleinen können, sollte international und mit politischer Rückendeckung kein Problem sein:</p>
<p>BP wird abgewickelt.</p>
<p>Die Manager dürfen noch mal &#8211; vertraglich vereinbart &#8211; Abfindung kassieren, das Inventar wird filetiert und verkloppt, die Mitarbeiter entlassen und wenn es BP dann nicht mehr gibt, kann auch niemand mehr für den Schaden aufkommen.</p>
<p>Die Verteilung fängt schon an, denn BP soll sich <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bp146.html" target="_blank">auf sein Kerngeschäft konzentrieren</a>. Heißt: Die Bonbons werden verschenkt und das leere Glas mit globaler Betroffenheit beerdigt. Das muß nur schnell genug gehen, bevor die Bevölkerung am Golf merkt, wie ihnen mitgespielt wird. Öffentlichkeitswirksam ein paar Almosen verteilen und mit möglichst großen, weil viel hilft viel, Apperaturen hantieren.</p>
<p>Lang lebe die Marktwirtschaft!</p>
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		<title>Der [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert]</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 14:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besitz]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mond ging langsam auf und tauchte die Shilouette von [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert] in dunkelblaues Licht. Schon öfters hatte [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert] diesen Ausblick auf die Skyline der [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert]-Ebene des Nachts genossen. Sie warf einen Blick auf ihren [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert]. Dies würde ein leichter Job werden. Die Sicherheitsvorkehrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mond ging langsam auf und tauchte die Shilouette von [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert] in dunkelblaues Licht. Schon öfters hatte [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert] diesen Ausblick auf die Skyline der [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert]-Ebene des Nachts genossen. Sie warf einen Blick auf ihren [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert]. Dies würde ein leichter Job werden. Die Sicherheitsvorkehrungen von [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert] waren kein großes Hindernis. Hier in den Außenbezirken waren Nachts nicht viele Menschen unterwegs. Die meisten saßen zuhause vor ihren [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert] und vergnügten sich mit [wegen möglicher Nutzungsrechte zensiert].</p>
<p>Ja, <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32884/1.html" target="_blank">so macht Schreiben Spaß</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>TED III</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[Was meint Westerwelle mit dieser Aussage: &#8220;Ziel der Liberalen bleibe es, den Mittelstand und die Bezieher kleiner Einkommen zu entlasten&#8221;? A) &#8220;Kleines Einkommen&#8221; haben alle, die nicht auf der Forbes-Liste stehen und von geringfügigen Einkommen &#60;€2500 Brutto hat hier niemand gesprochen. B) Da ALGII kein Einkommen ist, können wir da noch einen draufpacken. C) Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was meint Westerwelle mit dieser Aussage: &#8220;Ziel der Liberalen bleibe es, den Mittelstand und die Bezieher kleiner  Einkommen zu entlasten&#8221;?</p>
<p>A) &#8220;Kleines Einkommen&#8221; haben alle, die nicht auf der Forbes-Liste stehen und von geringfügigen Einkommen &lt;€2500 Brutto hat hier niemand gesprochen.<br />
B) Da ALGII kein Einkommen ist, können wir da noch einen draufpacken.<br />
C) Dieser Satz macht keinen Sinn.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Doppelte Deckung</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 09:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonmag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat diese unsere Bundesregierung richtig viel Glück. Nicht nur, daß (unliebsame) politische Entscheidungen (mal wieder) im Schatten der WM getroffen werden können, jetzt geht zusätzlich die Diskussion noch im Tröten der Vuvuzelas unter. Das ist ja auch ein wichtiges Thema, wie Jens Berger eindrucksvoll belegt. Für die WM in vier Jahren sollte sich unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat diese unsere Bundesregierung richtig viel Glück. Nicht nur, daß (unliebsame) politische Entscheidungen (mal wieder) im Schatten der WM getroffen werden können, jetzt geht zusätzlich die Diskussion noch im Tröten der Vuvuzelas unter. Das ist ja auch ein wichtiges Thema, wie Jens Berger <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2911/nehmt-dem-neger-endlich-die-trote-weg" target="_blank">eindrucksvoll belegt</a>.</p>
<p>Für die WM in vier Jahren sollte sich unsere Sonnenkönigen aber aber nicht auf die Pisa-Tendenz verlassen, sondern darauf hinwirken, daß Fürst Albert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_2014" target="_self">Mitte Juni 2014</a> möglichst ein paar Tage lang pompös feiert. Wenn sie es dann noch schafft die Cebit und die IAA in diesen Zeitraum zu legen, dann kann sie 22 Leuten zusehen, die sich um einen Ball streiten, sich zurücklegen und wohlig seufzen:</p>
<p>L&#8217;État, c&#8217;est moi.</p>
]]></content:encoded>
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